Auto Motoröl Vergleich

Auto Motoröl Vergleich und Ratgeber [acf field=“contact_fax“ post_id=“option“ /]

Jedes Fahrzeug hat es und jedes Fahrzeug benötigt es – das Motoröl. Wenn es sich um die Frage des richtigen Motoröls dreht, gibt es unzählige Ansichten und Meinungen. Damit Sie einen Überblick dazu erhalten und in Zukunft auch wissen, welches Motoröl zu Ihrem Fahrzeug passt, haben wir diesen Ratgeber und Vergleich erstellt.

Grundlagen – Allgemeine Informationen zum Motoröl

Wozu wird das Motoröl benötigt?

Das Motoröl hat mehrere Aufgaben, welches es erfüllen muss. Abhängig von Marke, Motor und Modell kann es sein, dass das Motoröl mit der Luftzirkulation als einzige Kühlquelle für den gesamten Motor dient. Unabhängig davon ist das Motoröl hauptsächlich für die Schmierung beweglicher Teile und als Abdichtung kleinerer Zwischenräume zwischen Zylinder und Kolben zuständig, ansonsten käme es schnell zu einer mechanischen Reibung und zu dem gehassten Kolbenfresser (Motorschaden). Zudem kommt noch, dass es trotz der schmierigen Konsistenz eine Reinigungsfunktion übernimmt und zwar durch die Mitnahme kleinerer Partikel aus dem Motor, welche dann im Ölfilter hängenbleiben. Auch der Schutz vor Korrosion ist ein weiterer positiver Effekt den Motoröl mit sich bringt.

Welche Arten von Motorölen gibt es?

Bei den Motorölen muss man grundsätzlich differenzieren zwischen Winterölen und Sommerölen. Der Unterschied liegt in der sogenannten Viskosität. Diese bestimmt den Grad der Dicke bzw. die Schmierfähigkeit.

Winteröle müssen, um auch bei tiefen Temperaturen einen ausreichenden Schmierung zu gewährleisten, sehr dünnflüssig sein. Das liegt daran, dass niedrige Temperaturen die Moleküle träge machen, welche wiederum dazu führen, dass das Motoröl seine Schmierfähigkeit verliert.

Bei Sommerölen ist es genau das Gegenteil. Hier ist es so, dass das Öl etwas dickflüssiger sein muss um auch eine ausreichende Viskosität bzw. Zähflüssigkeit zu gewährleisten. Hohe Temperaturen beschleunigen die Moleküle und führen auch in Ölen dazu, dass diese dünnflüssiger werden und an Schmierfähigkeit verlieren.

Neben den Sommer- und Winterölen gibt es auch noch die sog. Mehrbereichsöle, welche so ausgelegt sind, dass sie ganzjährig eingesetzt werden können. Diese werden so hergestellt, dass Temperaturunterschiede relativ geringe Auswirkungen auf die Viskosität haben.

[alert style=“info“]Info:

Die Hauptaufgabe von Motorölen ist es, unabhängig von der Motorbelastung und der Umgebungstemperatur, die Schmierung aufrecht zu halten. Wird dies durch die Verwendung eines falschen Motoröls nicht gewährleistet, kann es zu einem Motorschaden und weiter zu einem Totalschaden führen.[/alert]

Was bedeutet Viskosität bei Motorölen und wozu benötigt man diese?

Grundsätzlich sagt die Viskosität aus, wie zähflüssig das Motoröl bei einer bestimmten Temperatur ist. Die Viskosität bestimmt aber keinesfalls die Qualität des Motoröls.

Wie oben bei den Arten der Motoröle erwähnt, unterscheidet man zwischen dünnflüssigen und dickflüssigen Ölen. Erstere haben eine geringe Viskosität, zweitere eine hohe Viskosität. Diese Zähflüssigkeit bestimmt auch den Widerstand der Verformung – eine hohe Viskosität steht für einen höheren Widerstand bei der Verformung.

Temperaturbereiche der unterschiedlichen Motoröle:

[row][col class=“col-sm-4″]0W-30[/col][col class=“col-sm-4″]von -35°C bis 30°C[/col][col class=“col-sm-4″][/col][/row]

[row][col class=“col-sm-4″]0W-40[/col][col class=“col-sm-4″]von -35°C bis 40°C[/col][col class=“col-sm-4″][/col][/row]

[row][col class=“col-sm-4″]5W-30[/col][col class=“col-sm-4″]von -30°C bis 30°C[/col][col class=“col-sm-4″][/col][/row]

[row][col class=“col-sm-4″]5W-40[/col][col class=“col-sm-4″]von -30°C bis 40°C[/col][col class=“col-sm-4″][/col][/row]

[row][col class=“col-sm-4″]5W-50[/col][col class=“col-sm-4″]von -30°C bis 50°C[/col][col class=“col-sm-4″][/col][/row]

[row][col class=“col-sm-4″]10W-40[/col][col class=“col-sm-4″]von -20°C bis 40°C[/col][col class=“col-sm-4″][/col][/row]

[row][col class=“col-sm-4″]10W-60[/col][col class=“col-sm-4″]von -20°C bis 55°C[/col][col class=“col-sm-4″][/col][/row]

[row][col class=“col-sm-4″]15W-40[/col][col class=“col-sm-4″]von -20°C bis 40°C[/col][col class=“col-sm-4″][/col][/row]

Falls Sie mehr zu diesem Thema lesen wollen, so können Sie hier weiterführende Informationen finden.

Was bedeutet die SAE-Viskositätsklasse?

Die SAE-Viskositätsklasse ist eine nach der SAE J300 eingeführte Norm, welche seit 1911 Anwendung findet und lediglich der Normung dient. Dabei wird die Zähflüssigkeit des Öls in mm²/s bei 100°C gemessen.

SAE_Viskositätsklassen