Box Kopfschutz Vergleich

Kopfschutz beim Boxen – für Sicherheit beim Training und Wettkampf

Unabhängig davon ob du jetzt Boxen, MMA oder eine andere Kampfsportart betreibst, solltest du dir unbedingt Gedanken zum Thema „Schutz beim Training“ aber auch „Schutz beim Wettkampf“ machen. Neben den altbekannten Box-Utensilien (Boxhandschuhen und Boxbandagen), gibt es auch noch den Kopfschutz. Dieser schützt dich vor schwerwiegenderen Verletzungen im Kopfbereich – insbesondere vor Schwellungen, Platzwunden und Hämatomen am Auge. Auch das Trommelfell kann beim Boxsport sehr leicht beschädigt werden. Ein falscher Schlag an die richtige Stelle und man hört nichts mehr. Aber auch die Nase ist beim Boxen ein Leidensthema, den du mit einem Kopfschutz etwas entgegen wirkst.

Da die Sicherheit im Kampfsport sehr wichtig ist möchte ich dir in den folgenden Zeilen den Kopfschutz etwas näher bringen um dich für deinen ersten Boxkampf zu wappnen. Mit der richtigen Box-Ausrüstung macht der Kampfsport viel mehr Spaß!

Eines solltest du noch wissen – ein Kopfschutz kann und sollte in mehreren Kampfsportarten eingesetzt werden. Darunter zählen insbesondere das Boxen, MMA, Taekwondo, Karate und Kickboxen.

Der Kopfschutz Ratgeber – alles was du wissen musst kompakt zusammengefasst

Kurz zur Zusammensetzung bzw. Aufbau des Kopfschutzes

In der früheren Zeit wurde der Kopfschutz aus echtem Leder genäht und mit Rosshaaren (Pferdehaaren) gefüllt – jedoch erkannte man sehr früh, dass die Pferdehaare nicht ausreichend Dämpfung hatten sowie die Produktion sehr teuer war, wodurch man dann zum Schaumstoff kam. Heute werden die Helme aus Kunstleder oder echtem Leder genäht und mit Schaumstoff gefüllt. Dieser Stoff ist um einiges leichter und bietet auch eine höhere Dämpfung. Darüber hinaus gibt es auch weitere Ausführungen mit kleinen Extras wie Kopfschutz mit Gitter, Kopfschutz mit Nasenschutz, Kopfschutz mit Visier usw.

Einsatzgebiete und Einsatzpflichten des Kopfschutzes

Wie oben schon angedeutet ist ein Kopfschutz nicht nur für  das Boxen gedacht, vielmehr sollte er in jeder Kampfsportart verwendet werden. Dazu gibt es auch deutschland- bzw. europaweit Regelungen. Gemäß des Deutschen Boxsport Verbandes (auch DBV) besteht in manchen Konstellationen ein Kopfschutzplicht. Ein kleiner Ausschnitt:

§21 5. besagt: „Jeder Athlet muss beim Wettkampf einen von der AIBA zugelassenen und vom DBV mit einem Prüfstempel versehenen Kopfschutz tragen. Das Tragen eines Schweißbandes unter dem Kopfschutz ist erlaubt. Die Haare dürfen nicht im Trefferbereich sein, lange Haare sind unter dem Kopfschutz zu verstauen. …

Somit siehst du, dass es auch Pflichten gibt, wo man bestimmte Schutzausrüstungen tragen muss. Leider ist aber auch so, dass durch einen solchen Kopfschutz die Sicht etwas eingeschränkt ist und der Helm bei falscher Größenwahl sehr leicht rutscht und dich somit enorm stört. Darüber hinaus erfüllt er schon den Zweck schwerwiegende Verletzungen abzuwehren, jedoch kann man mit oder ohne Helm an einem KO nieder gehen. Aus diesem Grund und der Tatsache, dass der Boxsport ohne Kopfschutz attraktiver wird, versucht der Weltverband der Amateurboxer den Schutz in kleinen Schritten abzuschaffen – bis auf die Altersgruppe unter 19 und Frauen. Dort soll der Helmschutzpflicht weiter bestehen, da sich erstere noch in der Wachstumsphase befinden und Schädelknochen fatale Schäden von sich tragen könnte, die einen bis zum Tod verfolgen könnten. Mit dieser Abschaffung wird es aber auch so sein, dass die Trainer und Veranstalter, sowie Ringrichter vermehrt auf die Gesundheit und den Zustand des Kämpfers achten werden müssen um Folgeschäden zu vermeiden.

Eine zertifizierte und sehr gute Marke beim Kopfschutz ist TOP TEN. Belastungstests der TU Berlin zeigten, dass jene Helme von TOP TEN bis zu 10 mal bessere Ergebnisse erzielten, als es die AIBA Norm erfordert.

Fazit:

Ein Kopfschutz an sich kann besonders störend sein, da die Sicht besonders gestört wird. Aber jeder der HKE (Head Knees und Elbows) Trainings macht, sollte so einen Kopfschutz zumindest einmal getestet haben. In weiterer Folge kann man sich dann noch entscheiden ob man ihn weiterhin tragen möchte oder nicht. Eine Umfrage hat gezeigt, dass sehr viele so einen Kopfschutz verneinen, da einerseits die Sicht eingeschränkt andererseits das Tragen unangenehm ist. Ich finde, dass eine Ausrüstung einen Boxer besser macht – da hier erschwerte Trainings durchgeführt werden, die dann ohne Ausrüstung zu einer besseren Aufmerksamkeit und Reaktionszeit führt – alles andere sind für mich Ausreden.

Kaufratgeber – Worauf kommt es an beim Kopfschutz?

Es gibt mehrere Eigenschaften die beachtet werden müssen um einen guten Kopfschutz zu kaufen, allen voran das Blickfeld. Anders als bei Boxbandagen und Boxhandschuhen ist hier das Sichtfeld das wichtigste Kaufkriterium. Darüber hinaus sind auch die Qualität, die Polsterung, der Komfort und einzelnen Extras zu beachten. Mit Extras meine ich vor allem den Jochbeinschutz, den Nasenschutz aber auch den Kieferschutz. Im folgenden werde ich dir alle Punkte genauer erklären und dir dabei das wichtige zusammenfassen. Am Ende dieses Artikels solltest du soweit sein mit eigenem Wissen einen guten Kopfschutz zu kaufen. Um dir die Suche zu ersparen findest du oben auch eine Vergleichstabelle und am Ende eine ausführliche Produktempfehlung.

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Das Wichtigste zusammengefasst:

  • Es gibt zwei Arten von Kopfschützern, jeweils einen für den Wettkampf und einen fürs Sparring/Training. Der Unterschied liegt darin, das zweiterer robuster ist.
  • Kopfschutz dient zum eigenen Schutz – unter anderem soll primär das Jochbein sowie der Kieferknochen geschützt werden.
  • Achte darauf,
    • dass ausreichend Blickfeld gegeben ist (Sehschlitze sollten breit genung sein)
    • dass ausreichend Polsterung vorhanden ist
    • dass die Größe genau gewählt wurde (viele lassen sich verstellen/einstellen)
    • dass dein Kopfschutz stabil ist und sehr eng anliegt (spart Geld und Zeit)
  • Spare nicht beim Schutz – deine Gesundheit wird es dir danken

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Das Blickfeld – wichtigstes Kaufkriterium

Das Blickfeld bzw. der Blickwinkel ist hier das ausschlaggebende Kriterium. Achte unbedingt darauf, dass ausreichend Sicht vorhanden ist, denn das erleichtert dir den Kampf umso mehr. Leider gibt es hier keine Faustregel die besagt, dass 180° ausreichend für jeden sind. Es ist halt so, dass jeder eine andere Kompfform hat und er auch anders sieht. Daher gilt es hier zu Hause etwas zu experimentieren und die Öffnungsschlitze anhand der Maße etwas mit nach zu kreieren.

 

Die Qualität – entscheidend für die Lebensdauer

Wie auch beim Boxsack, kommt es auch hier auf die Verarbeitung an. Was meine ich damit? – Achte darauf, dass die Nähte sehr gut verarbeitet sind und auch nur gutes Material verwendet wird. Billige Kopfschoner würde ich meiden, da diese in den meisten Fällen nur schön gestaltet wurden – aber keinen Schutzfaktor haben. Lieber etwas mehr ausgeben, dafür länger nutzen und sicherer sein. Vor allem bei der Gesundheit, sollte man nicht an den falschen Stellen sparen.

 

Die Polsterung – schützt vor gröberen Verletzungen

Je nach Modell gibt es unterschiedliche Materialien die zur Dämpfung der Schläge verwendet werden. Es gibt Kopfschützer mit Gel – die auftretende Energien von Schlägen absorbieren. Dann gibt es auch Kopfschoner die mit Stahl oder anderen harten Materialien verstärkt sind um nochmals einen besseren Schutz zu bieten. Meines Erachtens reicht auch normaler Schaumstoff – dieser sollte halt ausreichend vorhanden sein. Achte mehr darauf, dass die Kopfschoner zusätzliche Verstärkungen im Gerüst haben – insbesondere beim Jochbein.

 

Der Komfort – der Helm muss eng anliegen

Der Kopfschutz muss auf jeden Fall sehr eng anliegen. Ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, legt sich aber mit der Zeit, da sich der Helm nach einigen Anwendungen noch formt und an die Kopfform anpasst. Nur wenn dieser dann passgenau anliegt bist du bestens geschützt. Sollte er nach mehrmaliger Anwendung immer noch rutschen und du ihn nicht fester zuziehen kannst, dann solltest du wohl oder übel auf einen anderen umsteigen.

 

Fazit:

Das Problem beim Online Shopping liegt halt daran, dass man nicht genau abschätzen kann wie gut ein Kopfschoner verarbeitet ist bzw. wie gut die Qualität im Allgemeinen ist. Auch die Frage des Komforts lässt sich online leider nicht genau bestimmen. Aus diesem Grund muss man sich auf die Kundenmeinungen und Testberichte einzelner Seiten verlassen. Ich habe dir daher die Arbeit abgenommen und habe unzählige Portale besucht um die besten Kopfschoner zu finden. Die meiner Meinung nach von den Kunden best bewerteten Kopfschützer habe ich dir oben in die Vergleichstabelle gegeben. Ausführlich Berichte zu den Produkten erhältst du, wenn du auf den jeweiligen Button klickst.

Meine Produktempfehlung für dich: Günstig und gut!

Häufig gestellte Fragen zum Thema: „Kopfschutz“